Schulsportplaner
13.01.2021

7 Erkenntnisse von einem Lehrer, der mit dem Schulsportplaner arbeitet

Kinder Balken Sportunterricht

Severin Hess unterrichtet an der Primarschule Diepflingen in der Region Basel. Seit dem Schuljahr 2020/21 plant der 27-Jährige seinen Sportunterricht mit dem Schulsportplaner. Von Zeitersparnissen bis zur Visualisierung der Übungen – er erzählt von seinen Erfahrungen mit dem Tool.

1. Die Schulsportplanung war nie einfacher

«Der Schulsportplaner vereinfacht die Gestaltung des Sportunterrichts mit seinen vorgefertigten Bausteinen. Ich muss Übungen nicht mehr aus verschiedenen Lehrmitteln zusammensuchen, sondern finde sie gesammelt an einem Ort. Aus vielen Bausteinen lassen sich direkt Lektionen erstellen, an anderen nehme ich kleine Anpassungen vor, um sie auf meine Bedürfnisse auszurichten. Durch die Bausteine habe ich die Gewissheit, dass mein Unterricht kompetenzorientiert ist. Es sorgt für eine klare Struktur, wenn die Lektionen langfristig und zielgerichtet aufeinander aufbauen.»

2. Diese Faktoren beeinflussen die Planung

«Bei mir sind das vor allem zwei Dinge: das unterschiedliche Leistungsniveau der Kinder und die Infrastruktur an der Schule. Bei den Schülerinnen und Schülern ist Fingerspitzengefühl gefragt. Nehmen wir das Werfen als Beispiel. Nicht alle Kinder werfen gleich weit. Entsprechend muss ich die Übung so ausrichten, dass alle gleichermassen gefordert werden. Das Tolle am Schulsportplaner ist, dass die Bausteine bereits Vorschläge liefern, wie ich die Übung erschweren oder vereinfachen kann. Bei der Infrastruktur denke ich an die grösse der Turnhalle und vorhandenes Material. Bei einer kleinen Halle fehlt schlichtweg der Platz für einige der Übungen.»

 

3. So plant Severin seinen Sportunterricht

«Ich schaue mir zuerst den Quartalsplan und die Ziele an. Dann plane ich wochenweise meine Lektionen. Das erlaubt es mir, auf die Fortschritte und das Tempo der Schülerinnen und Schüler zu reagieren. Die Lektionen selber bestehen meistens aus drei Elementen: dem Aufwärmen, der Hauptübung und einem Abschlussspiel. Den Schwierigkeitsgrad steigere ich von Lektion zu Lektion, um die Kinder optimal zu fördern. Nach jeder Lektion reflektiere ich, wie der Unterricht ablief und die Übungen absolviert wurden. Dann entscheide ich, ob ich bestimmte Kompetenzen nochmals vertiefe oder auf dem Fähigkeitserwerb aufbauend die nächste Lektion plane.»

«Ich stehe nur noch mit dem Smartphone oder Tablet in der Turnhalle. Damit habe ich Zugriff auf meine ganze Planung.»
Severin Hess
Primarlehrer

4. So viel Zeit spart der Schulsportplaner

«Früher habe ich 30 bis 50 Minuten an einer Doppelstunde gesessen. Diesen Aufwand konnte ich mit dem Schulsportplaner halbieren. Wenn die Lektionen perfekt zusammenfliessen, benötige ich nur wenige Minuten. Der Aufwand ist etwas höher, wenn ich Bausteine anpassen muss. Mein Anspruch ist es aber nicht, künftig fixfertige Lektionen aus der Schublade zu ziehen. Das funktioniert nicht, weil jede Klasse anders ist. Aber ich kann mit der Zeit auf einen Fundus aus fertigen Lektionen zurückgreifen und diese anpassen. Dadurch spare ich langfristig noch mehr Vorbereitungszeit ein.»

5. Warum der Hallenplaner das heimliche Highlight ist

«Der Hallenplaner ist für mich eine der grössten Stärken des Schulsportplaners. Ich nehme ihn immer ausgedruckt in den Unterricht mit. Normalerweise ist es aufwendig, den Schülerinnen und Schülern mündlich zu erklären, welche Bank oder welche Matte wo platziert werden muss. Wenn sie den Aufbau der Übungen dank des Hallenplaners vor sich haben, ist einerseits alles schneller aufgebaut, andererseits kann ich den eigentlichen Ablauf der Übung leichter erklären.»

«Früher habe ich 30 bis 50 Minuten an einer Doppelstunde gesessen. Diesen Aufwand konnte ich mit dem Schulsportplaner halbieren.»

6. Deshalb ist der Schulsportplaner die Zukunft

«Es ist ein vollwertiges Lehrmittel in digitaler Form – und damit die Zukunft. Darin speichere ich Lektionen ab und erstelle digitale Sportpläne für mehrere Klassen, statt unzählige Ordner anzulegen und Bücher auf der Suche nach passenden Übungen zu durchforsten. Ich stehe nur noch mit dem Smartphone oder dem Tablet in der Turnhalle, damit habe ich Zugriff auf die ganze Planung. Zusammen mit dem ausgedruckten Hallenplan habe ich den idealen Weg gefunden, meinen Sportunterricht zu planen und durchzuführen. Der Lehrberuf ist immer noch sehr analog. Der Schulsportplaner hingegen ist zukunftsgerichtet.»

7. Das rät Severin seinen Kolleginnen und Kollegen

«Es muss nicht das Ziel sein, von Anfang an ganze Jahrespläne zu erstellen. Vielmehr sind die Bausteine in einem ersten Schritt als Inspiration gedacht. Gerade für Lehrpersonen mit viel Berufserfahrung können sie neue Denkansätze aufzeigen. Allerdings muss die Bereitschaft vorhanden sein, sich auf etwas Neues einzulassen. Es ist heraufordernd, Gewohnheiten zu durchbrechen. Aber wer konsequent auf schulsportplaner.ch setzt, wird seine Planung langfristig vereinfachen und Zeit einsparen.»